Generationell-Blicken

Das Denken und Anthropo-Blicken durch die Augen der Generationen ist eine schöne Übung, uns als einzelne und als eingebettete (bio-sozialen) Organismen in unsere Familien und in unsere Gemeinschaften zu verstehen.

Wir haben uns, in der westlichen Zivilisation, so weit individualisiert, dass wir unsere Möglichkeit verloren, um zu sehen, wie die Natur funktioniert: Generationen-in-Kontext.

Die Anthropologen Gregory Bateson bereits 1972 und Eduardo Kohn vor kurzem in seinem ‚Wie denken Wälder‚ (2013) zeigten uns, wie erste Nationen (First Nations) Menschen das Leben erfahren in einem Bergwald in Neuguinea oder in den Regenwald im Amazonas-Delta.

Alle Organismen in die dieser Wälder; Bäume, Pflanzen, Menschen, Vögel, Insekten und andere Tiere, reproduzieren sich in diesen speziellen Lebensräumen seit über Hunderte von Generationen.

Alle Organismen im Wald; Bäume, Pflanzen, Menschen, Vögel, Insekten und andere Tiere, leben schon hunderte von Generationen in Umgebungen. Jeder Organismus hat seine eigenen Zeitrhythmen als Einzelperson, als eine Generation, und als ganzen Wald (kybernetische System).

Ein faszinierendes ‚Generationen‘ Frage für uns ist: in wie viel Jahren wann haben sich alle Menschen, Hunde, Katzen, Bäume, Kühe, Vögel, die ich kenne, mich eingeschlossen, durch neue Generationen ersetzt? Einige Tiere, wie Katzen und Hunde leben kürzer als uns Menschen. Bäume leben länger als uns.

Wie schaffen diese transgenerationelle Systeme Kontinuität nachdem alle frühere einzelne Baume, Pflanze, Menschen ersetzt sind?

Diese Wälder genommen, als ständig wechselnden ‚selbst erzeugende, selbstorganisierende und selbstkorrigierende Systeme im Kontext‘ werden wir, von der (westlichen) Wissenschaft her, niemals in der Lage dieses zu ‚erklären‘. Das brauchen wir auch nicht.

Wir können, mit Ehrfurcht und Demut, um zu sehen, fühlen, spüren, erfahren, wahrnehmen dass wir Teil sind von solchen Systemen.

Auch beim anschauen (z.b. BBC) Naturdokumentare können wir das auch spuren.

Als wir uns selbst sehen; als menschliche Individuen, Familien, Gemeinschaften, Nationen, als Teil dieser Zeichenfolgen der Generationen bietet das uns die Möglichkeit ‚erneut das Paradies ein zu geben‘ durch in Zusammenarbeit, heilige Momente, heilige (transitionelle/liminelle) Räume, von Flow, Tele, in der Zone, der Communitas, der Resonanz, der Gnade, zu schaffen.

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